Maine Coon Katze

Bei der Katzenrasse Maine Coon handelt es sich um eine Halblanghaarkatze. Der Ursprung dieser Art liegt im Bundesstaat Maine, USA. Über die genaue Herkunft dieser Katzenrasse ist nicht viel bekannt.

Um den Beinamen Coon ranken sich zahlreiche Mythen. Nach einer märchenhaften und zugleich sehr skurrilen Geschichte handelt es sich bei der Katze aus Maine um eine Kreuzung aus einer Hauskatze und einem Waschbären, im englischen racoon. Dieser zoologisch unmögliche Sachverhalt konnte sich womöglich aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeiten, wie dem buschigen Schwanz oder dem stämmigen Körperbau, bis in das Jahr 1974 halten.

Die derzeit plausibelste Erklärung versucht das ungewöhnliche Aussehen der Amerikanische Waldkatze zu erläutern, indem davon ausgegangen wird, dass diese amerikanischen Katzenrasse das Ergebnis verschiedene Einflüsse diverser, von Einwanderern mitgebrachten Hauskatzen ist. In Verbindung mit dem rauen und kühlen Klima in Neu-England entwickelte sich vermutlich die beliebte Maine Coon mit ihrem speziellen Gesundheit Charakter.

Das charakteristische Erscheinungsbild dieser anhänglichen Katze zeichnet sich besonders durch den robusten Körperbau und dem dichten wasserabweisenden Fell. Zudem sind sie sehr widerstandsfähig. Wie es sich für einen echten Jäger gehört, ist das Fell an entscheidenden Stellen wie Bauch, Hals und Hinterbeinen länger, um Schutz bei Streifzügen durch Schnee zu bieten, und am Nacken und Rücken recht kurz, damit es sich nicht im Dickicht verfängt. Das Fell tritt in vielen Farben und Zeichnungen in Erscheinung.

Obwohl die Amerikanische Waldkatze ein perfekter Jäger ist, zeichnet sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten aus. Nicht umsonst wird sie deshalb auch als Hundekatze bezeichnet. Ebenso wie Hunde sind sie auf ihren Besitzer voll und ganz fixiert und lassen ihn nicht aus den Augen. Dabei bleiben sie aber stets unabhängig. Wenn die Amerikanische Waldkatze allein gehalten wird, benötigt sie besonders viel Aufmerksamkeit. Dabei ist sie verschmust und kinderlieb. Kinder werden an einer Katze dieser Rasse viel Freude haben, da die Maine Coon ist stets dankbar für eine abwechslungsreiche Spieleinheit, bei der sie ihr Jagdtalent unter Beweis stellen kann. Maine Coons sind zudem sehr neugierig und sammeln und verstecken die verschiedensten Dinge an einem Ort.

Das Sozialverhalten dieser außergewöhnlichen Katzenrasse zeichnet sich weiterhin durch ein überdurchschnittlich großes Schlafbedürfnis aus. Zusammen mit der Fellpflege beansprucht der Schlaf mindestens sechzehn Stunden am Tag. Damit sind sie auch für Berufstätige zu empfehlen, die ihre Katze in der Wohnung halten. Zu beachten ist hier ein ausreichendes Beschäftigungsangebot und eine angemessene Größe der Wohnung.

Der Charakter zwischen Männchen und Weibchen unterscheidet sich stark. Die männlichen Maine Coons bleiben in der Regel ihr Leben lang sehr verspielt und erinnern in ihrem Verhalten einem Clown, der immerzu auf volle Aufmerksamkeit erpicht ist. Die Weibchen hingegen haben einen eher ruhigen und würdevollen Charakter.

Trotz ihrer naturgegebenen robusten und widerstandsfähigen Art haben sich im Laufe der Jahren diverse Krankheitsbilder herausgebildet und manifestiert. Dazu gehören insbesondere die Hypertrophe Kardiomyopathie, eine Krankheit, welche zum plötzlichen Herztod einer Katze führt. Diese Erkrankung kann mittels regelmäßigen Ultraschalluntersuchungen des Herzens rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Die Hüftgelenkdysplasie, Ellenbogendysplasie und Patellaluxation treten vor allem im Wachstum auf. Die Spinale Muskelathropie bezeichnet eine Erkrankung der Nervenzellen, die zu Lähmungen führt. Von einer Polyzystische Nierenerkrankungspricht man bei einem Befall der Nieren durch Zysten der meist zum Tod der Katze führt. www.dantespeak.de

Anettes-Art

Kunst, das ist der Mensch, zur Natur hinzugefügt. Wie viel Schönes gibt es doch in der Kunst! Wenn man nur behalten kann, was man gesehen hat, dann ist man nie leer oder wirklich einsam, nie allein.

(Vincent van Gogh)

Anettes-Art, auf dieser breitgefächerten Homepage finden Tierfreunde eine ganz besondere Seite mit Tierportraits und Tiergemälden unterschiedlichster Zwei-und Vierbeiner, bis hin zu schwimmenden Gesellen.
Teilweise entstanden durch Aufträge, oder aus eigenem Antrieb und Interesse.

Die Diplom Textildesignerin Anette Schmitz, die 19 Jahre in ihrem Beruf gearbeitet hat, ist nun seit vier Jahren als freischaffende Künstlerin tätig und selbst eine große Tierfreundin.

"Tiere sind eine besondere Leidenschaft von mir“, verrät sie und fügt hinzu, dass sie selbst im Laufe ihres Lebens elf Wellensittiche, zwei Häschen und eine Wasserschildkröte besaß und dass jedes ihrer Tiere unvergessen bleibt.

Falls sie nun neugierig auf die Tierbilder geworden sind und mehr über die Künstlerin erfahren möchten, dann schauen sie sich ihre Homepage www.Anettes-Art.de an.

Anmerkung von MagicCats,

Zurzeit entsteht eine zweite 64teilig gemalte Oper, die Sie sich in einigen Wochen auf der Homepage der Künstlerin anschauen können. Es handelt sich um die Oper "Carmen" und der Aufführung aus dem "Royal Opera House", London 2007 mit: Anna Caterina Antonacci, Jonas Kaufmann, Ildebrando D`Arcangelo und Norah Amsellem

Buchempfehlung

Nicht ohne meine Katzen & Aragons Tagebuch

Frisch, frech und spannend
ein herzerfrischendes Lesevergnügen

Hallo zusammen,

es soll ja noch Menschen geben, die meinen, Katzen hätten nichts zu sagen. Dann lasst Euch mal was verraten: Wir haben eine ganze Menge zu sagen! Ich hab sogar so viel zu erzählen, dass es gereicht hat, mit meiner Peti zusammen gleich zwei Bücher zu schreiben.

Ach ja: Gestatten, mein Name ist Aragon. Ich bin ein norwegischer Waldkater aus Schleswig-Holstein. Ich wohne hier mit meinen beiden Zweibeinern und noch fünf anderen Katzen zusammen.

Wie viele kleine Katzen und Kater bin ich bei lieben Züchtern geboren und hab von meiner Mama und meinem Papa alles gelernt, was man braucht, um ein großer, starker Kater zu werden. Und als ich dann zu meinen neuen Leuten gezogen bin, hab ich noch eine Menge mehr gelernt.

Peti und ich haben dann gedacht, dass es doch schade wäre, wenn wir das alles wieder vergessen. Deshalb hab ich dann angefangen, ein Tagebuch zu schreiben über all die spannenden Sachen, die ich hier so erlebt habe. Von meinem ersten Tag hier und dem Treffen mit den anderen Katzen, die schon hier waren. Über mein erstes Weihnachten hier und auch über den üblen Tag, an dem ich meinen „Termin zur Entbommelung“ hatte (nie wieder bin ich danach freiwillig in diesen blöden Kasten gegangen). Ein paar Streiche waren wohl auch dabei – aber ich war kein schlimmer Finger, großes Kater-Ehrenwort!!!

Zuerst hatte ich mein Tagebuch nur online – ich hab nämlich immer E-Mails über meine Erlebnisse an meine Züchter geschrieben. Und das fanden einige von den Leuten, die das gelesen haben, so toll, dass sie gefragt haben, ob wir nicht ein richtiges Buch machen wollen. Peti hat das dann mit mir besprochen. Ich hab’s erlaubt, aber nur unter der Bedingung, dass ich keine Autogramme geben muss ;-). Und Peti hat dann noch dazu aufgeschrieben, wie das mit den anderen Katzen alles angefangen hat. Denn hier wohnten schon Bella, Paulinchen und Gipsy.

Und weil das den Leuten so gut gefallen hat, haben wir gleich noch ein zweites Buch geschrieben. In dem gibt es eine tolle Geschichte, die ich mit meinen Fellkumpeln hier erlebt habe. Na ja – so wirklich haben wir die nicht erlebt, aber es hätte so sein können *gg*. Und danach kommt dann der zweite Teil von meinem Tagebuch. Das geht bis zu dem Tag, als meine kleine Schwester Careful hier auch noch eingezogen ist.

Mittlerweile ist auch noch Einstein dazu gekommen, und alle sechs zusammen sorgen wir dafür, dass unsere Leute immer in Bewegung bleiben. Glaubt mir, die Menschen brauchen Beschäftigung, sonst werden die ganz träge. Und das wollen wir natürlich nicht. Wir haben ein lustiges Leben hier in Katzenhausen, und natürlich haben wir unsere Leute fest um die Pfoten gewickelt.

Peti und ich haben noch viele Ideen für neue Bücher – ich muss nur erstmal abwarten, bis mein Fell an den Pfoten wieder dicker geworden ist, das hab ich mir nämlich fast „abgetippt“. Und dann legen wir bestimmt wieder los – ich freu mich jetzt schon drauf.

Bis dann also mal - schnurrige Katergrüße – Euer Aragon
www.petra-leisner.de

"Und hier mal die Meinung von Einem, der es wissen sollte".

Hi Leute,

klasse, dass Ihr auf dieser Seite gelandet seid. Hier gibt es nämlich tolle Sachen für Katzen – natürlich auch für Kater :-).

Ich bin übrigens Aragon, der norwegische Waldkater, der Euch mal erzählen will, was Katz so braucht. Alsooooo – ich nehme ja mal an, dass hier lauter Leute lesen, die ihre Katzen lieb haben und nur das Allerbeste für ihre Teppichtiger wollen. Und dann wisst Ihr natürlich sowieso, dass wir gesundes Futter brauchen, in dem viel Fleisch ist. Ich zum Beispiel esse auch liebend gern rohes Fleisch…. Soo lecker ist das. Immer frisches Wasser ist auch klar. Entweder in so einer Schüssel oder in einem Brunnen. Aber auf jeden Fall frisch und sauber. Und wir brauchen natürlich auch Katzenbonbons. Ist doch logo – Ihr Zweibeiner esst ja auch gern mal so Zeug.

Spielzeug ohne Ende ist außerdem ein absolutes Muss! Ohne Spielzeug geht ja mal gar nichts. Also Fellmäuse, Bälle, Angeln, Wedel – am besten mit Sachen dran, die man fangen kann. So macht das Katzenleben echt Laune. Gerade wir Katzen, die nicht draußen rumstromern, brauchen viele Spielsachen ;-). Wenn die Zweibeiner dann gerade noch unfallfrei durch ihre Behausung laufen können, ist es okay.

Aber wenn ich mal ganz ehrlich bin, ist das Allerwichtigste in einem vernünftigen Katzenhaushalt ein ordentlicher Kletterbaum. Ich sag Euch, so ein Teil ist echt genial. Man kann drauf klettern (ist ja klar, sagt ja schon der Name… *gg*) , die felligen Mitbewohner jagen, um die Wette drauf springen.

Und das Allerbeste ist: Man kann auf diesen Bäumen wunderbar schlafen. Wie in Bastets Schoß sozusagen. Oft haben die ganz oben so eine Liegefläche. Ideal natürlich, wenn die noch ordentlich gepolstert ist, schließlich will auch ein Katzenpopo weich liegen. Von ganz oben hat man auch den super Überblick über das ganze Revier.

Cool ist auch, dass man von gaaaaanz oben aus prima andere Katzen erschrecken kann, indem man einfach runter springt. Und für die besonders Ausgebufften unter uns Feliden hier noch ein Extra-Tipp: Auch Zweibeiner erschrecken sich wahnsinnig, wenn ihnen eine Katze vom Kletterbaum aus auf die Schulter springt.

Also: Guckt Euch mal die Bäume hier in Ruhe an – vielleicht findet Ihr ja was für Eure Teppichtorpedos.

Schnurrige Katergrüße – Euer Aragon

Genetik

Darunter versteht man die Lehre der Vererbung von Merkmalen an die nächste Generation, die nach festgelegten Gesetzmäßigkeiten erfolgt. Untrennbar mit dem Begriff der Genetik verbunden ist der Augustiner Mönch Gregor Mendel, der als erster systematische Kreuzungsexperimente mit Pflanzen durchführte und daraus Regeln ableitete.
Die von Mendel festgelegten Regeln bilden bis heute die Basis der Vererbungslehre. Für Züchter gehören Kenntnisse über die relevanten Gene und Gesetzmäßigkeiten, mit denen sie an Nachkommen weitergegeben werden zum grundlegenden Handwerkszeug. Nur wer sich über die Ergebnisse einer Verpaarung im Klaren ist, kann eine sinnvolle Verpaarung planen. Da es bei Zucht nicht nicht nur um optische Aspekte geht, sondern diese in erste Linie dem Erhalt und der Verbesserung einer Rasse und deren Standards dienen soll, ist es erforderlich, sich auch mit gesundheitlichen Aspekten wie z.B. Erbkrankheiten zu beschäftigen. Auch hier sind Kenntnisse über die Regeln der Vererbung für einen Züchter unerlässlich.
Angehende oder bereits praktizierende Züchter können sich mit diversen Büchern (z.B. M. Vella, M. Shelton u.a.: Genetics for Cat Breeders and Veterinarians, Oxford 2003) zum Thema informieren und sich entsprechende Kenntnisse aneigenen. Seminare, in denen Kenntnisse für Anfänger und Fortgeschrittene vermittelt werden findet man unter: www.katzengenetik.de